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Zahnzusatzversicherung die populärste Zusatzversicherung

Eine repräsentative Umfrage der Gothaer Versicherung ergab nun, dass von allen in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Bürgern rund 40 Prozent eine private Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben. Die hohen Selbstbeteiligungen bei den Krankenkassen werden als Grund für dieses zusätzliche Engagement genannt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Qual der Wahl bei der Zahnzusatzversicherung

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung macht für in Deutschland gesetzlich versicherte Personen in jedem Fall Sinn. Das marode System der gesetzlichen Krankenkassen führt zu Leistungseinschränkungen, die eine Zusatzabsicherung unabdingbar machen. Allerdings gibt es unter den Anbietern für Zahnzusatz auch schwarze Schafe.

Der hohe Eigenanteil an der Zahnarztrechnung für GKV-Patienten legt die Anschaffung einer Versicherung für den Dentalbereich nahe. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es zwei unterschiedliche Kostenübernahmesysteme in den unterschiedlichen Systemen gibt. Zum einen wird ein Zuschuss zum Kassenanteil gewährt, was bei einer geringen Kassenleistung entsprechend von Nachteil ist. Zum anderen werden festgelegte Prozentsätze des gesamten Rechnungsbetrags erstattet, was in der Regel mehr Sinn ergibt.

Fallstrick Wartezeiten

Eine weitere Rolle spielt der Einsatz von Wartezeit im Vertrag. Schließt man eine Zahnzusatzversicherung ab, so wird – unabhängig von den getätigten Gesundheitsprüfungen – oft eine Wartezeit (=Sperrzeit) verhängt. Vor Ablauf dieser Frist kann keine Leistung eingereicht werden. Selbsterklärend würde kein Versicherungsunternehmen gerne sofort nach Vertragsabschluss die erste Schadensregulierung durchführen wollen.

Versteckte Leistungseinschränkungen

Einige Zahnzusatzversicherer haben in ihren Vertragsklauseln eine Leistungserstattung bis zum max. 2,3-fachen Satz der Gebührenordnung der Zahnärzte (GOZ) festgesetzt. Da viele Ärzte in Deutschland aber mit dem 3,5-fachen Satz oder gar darüber hinaus abrechnen, ist der Vertragsnehmer hier im Nachteil.

Auch ist es essentiell zu prüfen, welche Leistungen als Zahnersatz gelten. Meistens werden Brücken und Kronen als Zahnersatz definiert, Inlays, Implantate und Suprakonstruktionen allerdings nicht. Prophylaxeleistungen werden ebenfalls unterschiedlich definiert und sollten vor Vertragsabschluss genau geprüft werden.

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